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Erziehungsgeld:

Seit dem 1.4.2004 gibt es Neuregelungen

Beim Erstantrag (Erziehungsgeld für das 1. Lebensjahr) gelten die Regelungen für Kinder, die ab dem 1.1.2004 in die Familie aufgenommen wurden (Adoption, Adoptionspflege)

Beim Zweitantrag (Erziehungsgeld für das 2. Lebensjahr) gelten die Regelungen für Kinder, die ab dem 1.5.2003 in die Familie aufgenommen wurden.

Die alte Rechtslage gilt beim Erstantrag weiterhin für Kinder, die bis zum 31.12.2003, und beim Zweitantrag für solche, die bis zum 30.4.2003 aufgenommen wurden.

Ausführliche Informationen zum Bundeserziehungsgeldgesetz finden Sie im Internet unter http://www.bmfsfj.de (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

 
Elternzeit:

Adoptiveltern können Ansprüche auch außerhalb der normalerweise gültigen Fristen anmelden: "Bei dringenden Gründen ist ausnahmsweise auch eine angemessene kürzere Frist möglich."(z.B. zu Beginn einer Adoptionspflege, soweit sich diese im Einzelfall nicht ausreichend vorplanen lässt.)

 
Kindererziehungszeit:

Rentenrechtlich wirken bis zu 36 Monate nach dem Geburtsmonat des Kindes (bei Geburten nach 1992; vorher nur 12 Monate) rentenbegründend und rentensteigernd. Im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung geht man davon aus, dass für Kinder ab dem Kindergartenalter kein Betreuungsaufwand mehr nötig ist, der eine Erwerbstätigkeit unmöglich macht.

Dem Versuch mancher Adoptivfamilien, die Koppelung an den Geburtsmonat des Kindes aufzuheben, da ja die Aufnahme in die Familie meist nicht direkt erfolgt, war bisher kein Erfolg beschieden.

 
Krankenversicherung:

Ist einer der Adoptiveltern bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert, so sind Adoptivkinder (auch in Adoptionspflege) im Rahmen der Familienversicherung grundsätzlich beitragsfrei mitversichert.
Ist einer der Adoptiveltern privat versichert und sind bestimmte Einkommensgrenzen bei dem gesetzlich versicherten Elternteil überschritten, muss das Kind ebenfalls privat versichert werden.

Der Verband der privaten Versicherungen hat seinen Mitgliedsunternehmen empfohlen, adoptierte Kinder bis zum vollendeten 5. Lebensjahr ohne Wartezeiten aufzunehmen. Besteht eine Vorerkrankung, kann ein Risikozuschlag erforderlich werden.

 
Steuerliche Berücksichtigung von Adoptionskosten:

Nach § 33 a (1) des Einkommensteuergesetzes sind die Kosten einer Adoption (bis zu einem Höchstbetrag) dann als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzbar, wenn sie gegenüber einer unterhaltsberechtigten Person "zwangsläufig" entstanden sind. In der Praxis der Finanzämter werden diesbezügliche Anträge allerdings sehr unterschiedlich bearbeitet.

 
Reiserücktritts-
versicherung:

Adoptivbewerber, die sich in der "Wartezeit" befinden und eine teure Reiseveranstaltung buchen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass "Schwangerschaften" ein versicherbares Risiko sind, nicht aber das unverhoffte Angebot, ein Adoptivkind aufnehmen zu können. Möglicherweise lässt sich dieser Passus im Reiserücktrittsvertrag im Einzelnen korrigieren.

 
 
 
 




 
 
 
 
Was Eltern wissen sollten,
wenn ihr Kind nicht mehr
gemeinsam mit ihnen leben kann.
 
 
 
 
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