Pfad Hessen e.V.
 
 Home   Impressum   Sitemap

Suche:


ID:
Kennwort:


Kennwort Vergessen?
 


Home - Pflegefamilie - Voraussetzungen
  Print
Empfehlen
 
 
 

1. Voraussetzungen                              

Vollzeitpflege
 
    Altersgrenze Der Altersabstand soll ein "Eltern-Kind-Verhältnis" zulassen. Die Pflegekinderdienste gehen davon aus, dass der Altersabstand Kind-Eltern nicht größer als 35 bis 40 Jahre sein sollte. Auch Alleinstehende können Kinder in Pflege nehmen, wenn sie über eine ausreichend stabile Persönlichkeit verfügen, um den Belastungen standzuhalten, die Alleinerziehende zu erwarten haben.
 
    Einkommensverhältnisse ökonomisch abgesichert
 
    Berufstätigkeit Ein Kind braucht die seinem Entwicklungsstand entsprechende elterliche Zuwendung. Die Berufstätigkeit einer Person muss zeitweise eingeschränkt werden.
 
    Religionszugehörigkeit Die Wünsche der Herkunftseltern sind zu achten.
 
    Gesundheit / Behinderung Die Versorgung des Kindes muss sichergestellt sein, umfangreiche amtsärztliche Untersuchung.
 
    Kinder in der Familie Sie sind bei der Beratung unbedingt zu berücksichtigen. Das aufzunehmende Kind soll immer das jüngste Kind ( 3 Jahre Altersabstand) oder wesentlich älter sein.
Günstig: mindestens zwei Pflege- und/oder Adoptivkinder in der Familie
 
    Weiterhin stabile Partnerschaft
große Belastbarkeit
Frustrationstoleranz
Offenheit
 
2. Alter des Kindes Je früher ein Kind in seine neue Familie kommt, desto besser. Beziehungsabbrüche sind zu vermeiden.
 
3. Dauer der Vermittlung Vorbereitungsseminare, Beratungsgespräche, Hausbesuche
 
4. Eignung als Pflegefamilie Das entscheidet der zuständige Dienst (Jugendamt, Freier Träger) an Hand von Gesprächen, Fragebögen, Seminaren, Gutachten, usw.
 
5. Von Pflegepersonen wird
    erwartet, dass sie:

 

  • fremde Kinder in ihre Familie aufnehmen, die immer seelisch verletzte Kinder sind, die schon allein durch die Trennung von ihren Eltern erheblich belastet sind,
  • eventuell auch Kinder betreuen können, die vernachlässigt, misshandelt und/oder sexuell missbraucht wurden. Es sind auch behinderte oder unheilbar kranke, oder ältere Kinder, die nicht mehr in Adoptiv- familien vermittelt werden können,
  • sich vor der Aufnahme eines Kindes durch Vorbereitungsmaßnahmen ausreichend qualifizieren,
  • sich genauestens über die Vorgeschichte der Herkunftsfamilie und des Kindes informieren,
  • zumindest teilweise auf eine Berufsausübung außerhalb der Familie verzichten,
  • sich an Hilfeplangesprächen beteiligen und zusätzlich regelmäßig Gespräche im Jugendamt führen,
  • Kontakt zu Herkunftseltern halten oder sogar aufbauen; oft zusätzlich zu Herkunftsfamilienmitgliedern oder leiblichen Geschwistern in anderen Pflege- oder Adoptivfamilien,
  • an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen und bei Bedarf Supervision fordern, auch als begleitende Qualifizierungsmaßnahme,
  • sich verstärkt in Kindergarten, Schule und während der Berufsausbildung für "ihre" Kinder einsetzen, um rechtzeitig Hilfen und Erklärungen geben zu können,
  • auch nach der Verselbständigung "ihrer" Kinder als Kontaktpersonen zur Verfügung stehen. 
     
 
Die hier genannten Voraussetzungen gelten auch bei Pflegeverhältnissen im Verwandtenkreis des Kindes. Zu diesem Punkt informiert Sie ganz ausführlich ein "Kleiner Ratgeber für Verwandtenpflegeeltern – und solche, die es werden wollen", im Internet unter www.uni-bremen.de/~walter zu finden.
 




 
 
 
 
Was Eltern wissen sollten,
wenn ihr Kind nicht mehr
gemeinsam mit ihnen leben kann.
 
 
 
 
Stats für hessen

 top

Veranstaltungen | Vereine / Gruppen | Pflegefamilie | Adoptivfamilie | Bewerber | Kontaktformular | Hauptseite | PFAD Hessen | Links | Impressum | Veröffentlichungen | Admin

top